So lernen Männer kochen
Männer sind die besseren Köche – jedenfalls, wenn man sich die Liste der Sterne-Köche ansieht. Auch am heimischen Herd kommt oftmals die größte Kochkunst vom Hausherrn und nicht von der Hausfrau. Das Ganze ist natürlich, meine Damen, ein kleiner Scherz am Rande, der lediglich dem Vorurteil entgegentreten soll, Männer könnten so gar nicht kochen. Dieses Urteil haben allerdings wir Männer selbst verschuldet, denn einige von uns sind wiederum echte Kochmuffel. Wo bringt man diesen Männern das Kochen bei?
Kochkurse und Küchenhelfer
Frauen werden übrigens schwach, wenn Männer kochen. Ob Tim Mälzer oder Jamie Oliver, sie sind echte Stars und treffen die Damen mitten ins kulinarische Herz. Für ihre raffinierten Gerichte verwenden sie übrigens die unterschiedlichsten Küchenhelfer, die bei den Kochshows im Fernsehen mal unauffällig, mal per Product Placement sehr deutlich platziert ihren wichtigen Dienst verrichten – sonst ginge es im Leben nicht so schnell mit dem Kochen. Meine Herren, das können wir auch. Die Küchenhelfer besorgen wir uns, ganz Mann und Technik, zuallererst. Eine Salatschleuder gehört ebenso dazu wie der Mixer, der manuelle oder elektrisch betriebene Fleischwolf so sehr wie ein Messerset aus hochkarätigen Schneidehilfen. Dann wird exklusiv für die Familie oder auch nur für die Liebste gekocht, und das kann man(n) in einem Kurs erlernen. Dazu sind keinerlei Vorkenntnisse nötig, wie die Anbieter versprechen, am Ende steht das viergängige Menü auf dem Tisch und sorgt für Bewunderung. Eine Überraschung wird es für die Gattin/Freundin wohl eher nicht sein, denn Kochkurse belegt man eigentlich immer zu zweit, damit ist Spaß garantiert. Und das Liebe durch den Magen geht, wissen wir ja, seit wir von Mutti weg hinaus in die kalte, unbekochte Welt mussten.
Die Kochkurs-Vorbereitung
Glaubt man den Profis, gehört viel Vorbereitung und Management zu einem Kochkurs. Gut ausgewählt wollen die Gerichte sein, die Planung erfolgt minutiös, eingekauft wird mit Zettel, und die richtigen Küchenhelfer gehören auf jeden Fall dazu. Auch welche Getränke (Weine) zu einem guten Menü korrespondieren, will gelernt sein. Es lohnt sich der Kurs auf alle Fälle, richtige Profi-Tricks werden erlernt, einige neue Küchenhelfer, noch nie gesehen, finden ihren Weg auch in die heimische Küche (“weißt du noch, Schatz? Diesen tollen Nicer Dicer haben wir uns damals nach dem Kochkurs zugelegt!”). Und schließlich und letztlich macht Kochen ungeheuren Spaß, es wird schließlich mit einem leckeren Essen gekrönt. Aber auch Spannung, Bewegung, Kreativität und Lernen, selbst ein Wellness-Faktor gehören zu so einem Kochkurs, und das alles ohne weite Wege, denn die Kurse werden in jeder Stadt angeboten. Schauen Sie sich einfach mal in Ihrem Heimatort um.